An die Laptops, fertig, surfen...

Ein langgehegter Wunsch ist in Erfüllung gegangen, denn die Evangelische Jugend Stuttgart (EJUS) darf sich ab sofort über "refurbished" Laptops freuen. Diese stammen von Mitgliedern des württembergischen Kirchenparlaments, die nach einer Generalüberholung nun an ein EJUS-Projekt gehen.

V.l.n.r.: Christoph Werkmann, Jörg Titze (beide EJUS), Herr Fricek (Datagroup) und Synodalpräsidentin Sabine Foth

Die Idee zur Laptop-Spende und damit zur Verlängerung des Recycling-Kreislaufs hatte die württembergische Landessynode schon länger. Bereits in der Vergangenheit konnten sich diakonische Einrichtungen um diese gebrauchten Laptops bewerben und darüber freuen - so jetzt auch die EJUS.

Mit den 10 Laptops stattet die Evangelische Jugend Stuttgart nun Jugendliche, SchülerINNEN und ehrenamtlich Mitarbeitende aus, welche an ganz unterschiedlichen Angeboten der EJUS teilnehmen und einen Zugang zu Computerarbeitsplätzen benötigen. „Seit bald 15 Jahren betreiben wir die Internet-Beratung nethelp4u für suizidale Jugendliche und junge Erwachsene. Sie werden von Peers ausschließlich online betreut. Für Supervisionsrunden mit den Peers im Haus 44 der EJUS sind die die Laptops ein Segen. Sie ermöglichen, dass Peers in diesen Supervisionsrunden über ihre persönlichen Zugangsdaten bei nethelp4u direkt an die Hilfemails gelangen können“, erzählt Christoph Werkmann, Jugendreferent bei der EJUS und Projektleiter von nethelp4u.

Bereits vor 4 Wochen konnte die Evangelische Jugend in Stuttgart-Wangen 20 Laptops für das Homeschooling entgegennehmen. Mit ihnen soll Kindern und Jugendlichen eine Teilhabe im schulischen Bereich ermöglicht werden! „Die Laptops sind für eine individuelle Nachhilfe und Kompetenzförderung super hilfreich und heutzutage vor allem für Schülerinnen und Schüler aus prekären Verhältnissen zwingend notwendig, um an der fortschreitenden Digitalisierung an Schulen überhaupt teilnehmen zu können“, erklärt Jörg Titze, Geschäftsführer der EJUS, der nun auch die 10 "neuen alten" Laptops dankenswerterweise entgegennahm.

Text: Alexander Pietzsch