Das Kreuz am Wegesrand

Da steht es nun, das Kreuz am Wegesrand. Ursprünglich stammt es vom Dach des alten Gemeindehauses der Lukaskirchengemeinde im Stuttgarter Osten. Jetzt hat es einen neuen Platz bei der Lukaskirche gefunden. "Festgemauert in einem Sandsteinblock" hat das Kreuz der Bildhauer Thomas Putze.

Das Kreuz markiert den Eingang zum Bergfriedhof.

Der Bildhauer und Performancekünstler Thomas Putze hat Hand angelegt und lässt das Kreuz jetzt aus dem Sandstein herauswachsen.

Von der Schwarenbergstraße, wo das Kreuz einst das Dach des Gemeindehauses zierte, markiert es jetzt den Zugang zum Bergfriedhof.

"Nach dem Verkauf des Gemeindehauses und der Übergabe an den neuen Besitzer im Jahr 2014 hat dieser das Kreuz abmontiert und unserer Kirchengemeinde übergeben. Seitdem stand es bei uns im Gemeindebüro und wartete auf eine neue Verwendung", so Pfarrer Gerd Häußler.

Also wurde der Sandsteinblock hinter der Lukaskirche von Kirchengemeinderat Alfred Gaiser aufgerichtet und ins Lot gebracht. Woher dieser Steinblock wiederum stammt ist ungeklärt, denn "der war scho emmer do“.

Der Bildhauer und Performancekünstler Thomas Putze hat nun Stein und Kreuz elegant mit einander verbunden. Putze, der eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner absolvierte, ein paar Semester Theologie studierte, eher er an der Freien Kunstschule Stuttgart seine künstlerische Ausbildung abschloss, entfernte den ursprünglichen Sockel des Kreuzes und lässt es jetzt quasi aus dem Sandstein herauswachsen.

"Wir sind froh, dass das Kreuz nun eine neue Heimat hat und eine Erinnerungslinie zieht vom alten Gemeindehaus zur Lukaskirche. Es steht nun auch an einer markanten Stelle, an der wir immer mit dem Sarg oder der Urne vorbeiziehen, auf dem Weg von der Beerdigungsfeier in der Lukaskirche zum Bergfriedhof", ergänzt Pfarrer Gerd Häußler.