Jesustreff wird KesselKirche

Mit einem großen KesselKirchenKnall hat die junge Personalgemeinde den Startschuss zum neuen Namen gegeben. Aus Jesustreff wurde nun die KesselKirche Stuttgart. Was es mit der Namensänderung auf sich hat und wie gefeiert wurde, erzählen Mitglieder der Gemeindeleitung.

2 x 3 Fragen an Caro Wolf und Martin Englisch von der KesselKirche Stuttgart...

Caro Wolf freut sich über den Auftakt zur neuen Namensgebung: Aus Jesustreff wurde KesselKirche.

Pastor Martin Englisch ist wie immer in seinem Element: "Unser Inhalt ist das gute, 2000 Jahre alte Evangelium. Aber wir glauben jede Generation braucht eine authentische Ausdrucksweise, um Kirche mit der Frohbotschaft zu sein!"

Caro Wolf und Pastor Martin Englisch aus dem Leitungsteam der KesselKirche Stuttgart sind total happy: Der Start am letzten Sonntag vor Schulbeginn mit ihrer neuen/alten KesselKirche war ein voller Erfolg. Warum aus dem altbekannten Jesustreff die KesselKirche Stuttgart wurde und was das mit "Raider" bzw. "Twix" zu tun hat und doch wieder nicht, haben die beiden uns im Interview verraten.

RED: Aus Jesustreff wird KesselKirche. Warum habt ihr euch einen neuen Namen verpasst?

CW: Das hat viele Gründe. Zum einen war der Name Jesustreff von Anfang an ein Projektname. Und der Begriff „Treff“, ein typisches Wort der 90er Jahre, drückt nicht aus, dass wir eine junge, dynamische und große Gemeinde sind. So haben wir einen Prozess durchgemacht und am Ende die gemeinsame Entscheidung getroffen und uns für den Namen KesselKirche entschieden. Wir sind und wollen Kirche für den Kessel sein. 

RED: Aus dem Schokoriegel „Raider“ wurde „Twix“, aus der „Juniortüte“ einer bekannten Fastfoodkette wurde das „Happy Meal“ und aus dem TV-Sender „Premiere“ wurde „Sky“. Gleicher Inhalt und nur neue Verpackung?

ME: Unser Inhalt ist das gute, 2000 Jahre alte Evangelium von der Gnade Gottes in Jesus. Etwas besseres haben wir als KesselKirche nicht anzubieten. Aber wir glauben jede Generation braucht eine authentische Ausdrucksweise, um Kirche mit der Frohbotschaft zu sein. Deswegen war uns der Namenswechsel so wichtig: KesselKirche drückt sehr viel besser aus, wer wir sind und was wir sein wollen: kein kleiner Treff, sondern eine Kirche für den Kessel. Für die vielen Menschen, die ihre spirituelle Sehnsucht zeitgemäß ausdrücken wollen, ihr Leben lieben und gemeinsam mit uns unterwegs sein wollen.

RED: Gehen wird doch nochmals einen Schritt zurück, denn es gibt ja noch ein paar Leute, die euch vielleicht noch nicht entdeckt haben oder jetzt auch nach bzw. vor der (nächsten) Coronakrise gerne neu kennenlernen möchten. Wer findet bei euch eine geistliche und spirituelle Heimat?

CW: Eigentlich alle ;-). Aber natürlich haben wir eine konkrete Zielgruppe vor Augen. Im Fokus der KesselKirche sind Menschen, die sonst nicht oft in unserer Kirche vorkommen: 25-45-Jährige, junge Familien, Singles, Ehepaare, Studierende im und um den Kessel. Diesen Gruppen wollen wir eine Heimat bieten. Das gelingt uns sonntags in unseren zwei Gottesdiensten. Das Besondere dran ist, dass wir uns in einer Konzerthalle treffen: im Kulturzentrum Im Wizemann. Dann auch durch lebensnahe Predigten und viel Raum für Lobpreis. Das versuchen wir auch in der Woche: mit Hauskreisen, die bei uns Heimspiele heißen und mit Teams, wo man seine Gaben und Vorlieben einbringt z. B. Musik, Technik, Sport oder Diakonisches. Gelegentlich bieten wir auch ein Speeddating an, damit es mit Kennenlernen besser klappt.  

RED: Ihr seid aber keine Freikirche….

ME: Wir sind eine Personale Gemeinde innerhalb der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Stuttgart. Kurz: Wir sind evangelisch, angebunden an die Evangelische Kirchengemeinde Stuttgart-Nord und an den Stuttgarter Stadtdekan Søren Schwesig. 

RED: Es ist Sonntagmorgen. Was erwartet eure GottesdienstbesucherINNEN – nennt ihr die überhaupt so??? – wenn sie zu euch kommen?

CW: Eine Konzerthalle. Eine große Bühne. Viel Licht. Eine Band. Viel Lobpreis. Viele Gleichaltrige. Eine sympathische Person, die durch den Gottesdienst leitet und eine leidenschaftliche Predigt. Im 11-Uhr-Gottesdienst auch ein Krabbelgottesdienst und ein lebendiger Kindergottesdienst mit vielen Kindern. Vor Corona: Nach jedem Gottesdienst gab es auch ein Mittagessen bzw. Abendsnack.

RED: Und wenn der Samstag mal wieder unter die Kategorie „Late Night“ fiel bzw. ich Single bin und ein Familien-Godi nicht so passt, was dann?

ME: Erstmal ausschlafen und unseren 18-Uhr-Gottesdienst besuchen. Wem auch das zu früh ist, bieten wir unsere Gottesdienste auf YouTube an. Einfach unserem YouTube-Kanal KesselKirche Stuttgart aufsuchen. Das gilt auch für Insta und Facebook. Viele Kanäle, Formate und Ausdrucksweisen, die aber unserer Vision dienen: Gemeinsam in der Liebe wachsen.

RED: Ganz herzlichen Dank ihr Beiden und oben drauf gibt´s noch ein tolles Foto von eurer Auftaktveranstaltung KesselKirchenKnall, die nach dem ersten KesselKirchen-Godi mit Konfetti und Torte stattfand!