Solidarität mit jüdischen Geschwistern

Stadtdekan Søren Schwesig zeigt stellvertretend für die Evangelische Kirche in Stuttgart klare Kante hinsichtlich des antisemitischen Anschlags vor einer Synagoge in Halle/Saale und drückt gleichzeitig seine Verbundenheit mit den jüdischen Geschwistern aus.

V.l.n.r.: Stadtdekan Søren Schwesig, Michael Kashi. Martin Dellit, Prof. Barbara Traub, Monika Renninger, Susanne Jakubowski und Dr. Martin Schairer

Jüdische Menschen wollten gestern in Halle eines ihrer wichtigsten Feste - Jom Kippur - feiern. Sie, und mit ihnen auch wir, haben an diesem Tag erneut die Fratze des Antisemitismus erlebt. Unschuldige Menschen wurden aufgrund der feigen Tat eines Einzigen getötet. Mag er auch alleine gehandelt haben, so steht seine Tat in einer Reihe vieler anderer Angriffe gegen jüdische Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit. Den Weg dazu haben nicht zuletzt politische Parteien bereitet, die als geistige Brandstifter wirken.

Die Evangelische Kirche in Stuttgart steht in Solidarität an der Seite unserer jüdischen Geschwister. Wir sind überzeugt: Wird eine Religionsgemeinschaft angegriffen, werden alle angegriffen. Als Evangelische Kirche in Stuttgart treten wir ein für eine offene und demokratische Stadtgesellschaft, die die Unterschiedlichkeit der Menschen nicht als Gefährdung, sondern als Reichtum begreift.

Wir wünschen unseren jüdischen Geschwistern in Stuttgart und überall in unserem Land Glück und Segen für ihren weiteren Weg.


Für die Evangelische Kirche in Stuttgart

Stadtdekan Søren Schwesig