Willkommen in der Christuskirche

Pfarrerin Judith Markgraf, vormals Dachswaldkirche, ist auf die Pfarrstelle Christuskirche Stuttgart gewählt worden. Damit tritt die Theologin zum 1. Februar eine 50 %-Stelle in Stellenteilung an. Ein Begrüßungsgottesdienst ist für Sonntag, 7. Februar 2021 um 10 Uhr in der Christuskirche geplant.

Der offene Charakter der Christusgemeinde und die Tandemlösung passen perfekt zu Pfarrerin Judith Markgraf.

Mein Name ist Judith Markgraf; ich bin 38 Jahre alt. Aus dem Dachswald in Stuttgart-Vaihingen werde ich in die Pfarrwohnung in der Gänsheidestraße einziehen. Mich begleitet mein Mann Marko Markgraf, der in Sindelfingen als Ingenieur arbeitet. Wir haben drei Söhne: Theodor (7), Benedikt (5) und Samuel (3). Aufgewachsen bin ich in Krefeld am Niederrhein. In meiner ökumenisch ausgerichteten Heimatgemeinde arbeitete ich im Kindergottesdiensthelferkreis mit. Ich wurde im Religionsunterricht, aber auch in Veranstaltungen der Erwachsenenbildung neugierig auf theologische Fragen.

2002 begann ich mein Theologiestudium an der Kirchlichen Hochschule Bethel in Bielefeld. In den Bodelschwinghschen Anstalten ist mir die Diakonie ans Herz gewachsen. Dann habe ich in Bonn und Göttingen studiert. Im Februar 2009 zog ich nach Württemberg und konnte noch ein paar Monate die Universität in Tübingen erleben. Das Examen machte ich noch bei der Rheinischen Landeskirche in Düsseldorf.

Mein Vikariat absolvierte ich in der Kirchengemeinde Steinheim an der Murr im Dekanat Marbach. Dort lernte ich von 2009 bis 2012 die Grundlagen des Pfarrdienstes. Dann war ich vier Jahre lang Pfarrerin zur Anstellung in Wimsheim im Dekanat Leonberg. Im Mai 2016 sind wir nach Stuttgart umgezogen und ich wurde Pfarrerin in der Thomasgemeinde. Es stand schon einige Zeit fest, dass meine Pfarrstelle „Dachswaldkirche“ im Rahmen der Stellenkürzungen des Pfarrplans 2024 wegfallen wird. Daher habe ich mich nach einem neuen  Aufgabenfeld umgeschaut. 

Der offene Charakter der Christusgemeinde hat mich angesprochen genauso wie die Tandemlösung zu je 50 % Pfarrdienst auf einer vollen Stelle. Ich schätze am Pfarrberuf besonders die zahlreichen Begegnungen mit Menschen unterschiedlichen Alters und mache gerne Besuche. Spannend finde ich es auch, verschiedene Arten von Gottesdiensten zu feiern. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben, auf die Teamarbeit mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und auf die vielen persönlichen Kontakte mit Ihnen, liebe Gemeindeglieder.